Schritt für Schritt wird immer mehr sichtbar, was eigentlich seit 30. Mai 2025 in unserer Kirche passiert ist. Am Mittwoch, 15.10. wurde die Statuen und Kreuzwegbilder sowie die Kriegerdenkmäler enthüllt.
In den nächsten Tagen findet ihr in unserem Tagebuch eine Auflistung, was eigentlich alles während der letzten Wochen und Monate passiert ist und gemacht wurde.
Danke für alle Leistungen bisher.
Der Augenblick ist gekommen - die schützenden Leinentücher durften wir heute von unseren Statuen sowie den Kreuzwegbildern wieder entfernen.
Natürlich sofort ein erster Kontrollblick auf die neue Anordnung unserer Kreuzwegbilder. Dann ein erstes Resümee: "Übersichtlich, konzentriert, passend und sehr harmonisch!"
Dieser wertvolle Gesamteindruck musste natürlich sofort durch eine exakte Ausrichtung jedes einzelnen Bildes unterstreicht werden. Wer könnte das besser als unser FRANZ mit seinem Lasergerät.

Die Kordel mit ihrem Seil waren ebenfalls schadhaft und mussten repariert und restauriert werden.
Nun aber wartet sie bereits auf ihre alleinige Funktion und Aufgabe, als Halterung für die Aufbewahrung des "Ewigen Lichtes".
Dieses kunstvolle Gefäß wird derzeit ebenso gereinigt und restauriert. In Kürze wird es wieder in unsere Kirche zurück kehren und den Altarraum mit ihrer Ausstrahlung erfüllen.

Die Arbeiten im Beichtkammerl sind nun ebenso abgeschlossen.
Aufgelockerte und unterschiedliche Farbtöne, renovierter Holzboden, neue Elektroinstallation, neue Beleuchtung und neues Heizpanel.
Dieser Raum hat seine beklemmende Enge verloren.
Jetzt hat auch der Vorraum beim Seiteneingang seinen neuen Fußabstreifer. Ab sofort muß er, besonders in den Wintermonaten, seine wichtige Funktion voll zur Geltung bringen.
Da nun auch im Vorraum die Bauarbeiten im wesentlichen abgeschlossen wurden, durften heute auch hier die Schutzfolien entfernt werden. Wodurch nun der Raum mit seiner Ausstattung, sich wieder uneingeschränkt präsentieren kann.
Das an der Westseite des Vorraumes angebrachte Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges, wurde im Jahre 1920 angeschafft und eingeweiht. Es wurde damals als "eines der schönsten weit und breit" gerühmt. Ebenso soll die, vom damaligen Priester gehaltene Predigt, ein Meisterwerk gewesen sein. Leider wurde sie uns aber nicht überliefert.
Die Inschriften in der Mitte zeigen die Gefallenen des Jahres 1917 an.
Wenn man sich Zeit nimmt und die Daten analysiert, kann man sich aber einer aufsteigenden Bestürzung und Traurigkeit kaum erwehren.
Warum musste es sein, dass bereits ein 18-jähriger junger Mann /Soldat, durch fanatische Manipulation und den politischen Wirren, in menschenverachtenden sinnlosen Kriegen, in fernen Ländern ihr junges Leben für nichts und wieder nichts, opfern musste?
Wünschen wir uns und beten wir dafür, dass es zukünftig nie wieder notwendig sein muß, solche Gedenktafel in unserer Pfarrkirche anbringen zu müssen.