Spät aber doch gibts den Arbeitsbericht vom Freitag. Wie es Karl in seinem folgenden Bericht auf den Punkt bringt, wurden wieder viele scheinbar unscheinbare Details abgearbeitet, die trotzdem zum Großen Ganzen beitragen.
Herzlichen Dank für die Arbeit an alle Beteiligten
Nach dem Abschluss der aufwändigen Bodenplattenleger- Arbeiten im Kirchenraum, stehen derzeit und in den nächsten Tagen, mehrere Kleinarbeiten und Restarbeiten zur Durchführung bzw Fertigstellung an.
Da wäre z.B. die Restaurierung des Apostel- oder Weihekreuzes. Dieses geht zurück in die Zeit des Mittelalters, wo bei einem Neubau einer Kirche an 12 Stellen die Innenwände mit Chrisam und Weihwasser geweiht wurden. Sie symbolisieren auch die Feier eines Gottesdienstes in Gemeinschaft mit den 12 Aposteln.
In unserer Kirche ist durch die Jahrhunderte nur noch eines erhalten geblieben und darf lt. Denkmalamt nur von einer fachkundigen Person restauriert werden.
Oder die durch einen Schimmelbefall notwendige Neu-Tapetzierung der Tabernakel-Nische.
Dass erfreuliche daran war die umgehende perfekte Ausführung dieser Arbeit durch Johann und Stefanie Weindlmaier, unmittelbar nachdem wir Ihnen unsere Bitte vorgetragen haben.
Jedenfalls ist die Freude bei unserem Pfarrer und unserer Mesnerin riesengroß.
Bevor nun die Maler ihre Restarbeiten angehen können, müssen noch die allerletzten Verputzarbeiten durchgeführt werden, und zwar beim Aussenzugang in die Sakristei.

Zuerst den schadhaften Altputz abschlagen und dann den Neuverputz aufbringen. Für unseren FRANZ kein Problem,...
... wie er auch mehrere Abdichtungen und Beschichtungen ohne Aufsehens erledigte.

Der Eingangs-Vorraum ist nun auch bereit für seine Ausmalung . Aufgrund seiner Raumhöhe ist ein entsprechendes Arbeitsgerüst nötig und muß umsichtig vorbereitet werden. ROMAN und FLORIAN haben das im Griff.


Um das bisherige Schleifen am Fußboden, beim Öffnen der beiden Türblätter, in Zukunft zu vermeiden, mussten sie etwas höher gelagert werden. Danach folgend, war eine neue höher gelagerte Türschwelle notwendig, um einen korrekten Türanschlag beizubehalten. Wie man sehen kann, wurde auch diese Maßnahme bereits erledigt.
Über diesem westseitigen Portal findet sich ein Stephanus-Fresko, gemalt von Johann Rauchegger / Haag, aus dem Jahre 1968, dass aber durch Verwitterung schon einmal restauriert werden musste.
Dieses ansprechende Fresko weist nicht direkt auf seine Steinigung hin, sondern auf seinen bekannten Ausspruch kurz vor seinem Martyrium: "Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen". Zu Recht dürfen wir selbst uns fragen, wenn einmal nach unserem eigenen Begräbnis, unser Sarg / Urne unter diesem Fresko aus der Kirche hinaus getragen werden wird und nachdem wir unser Leben vor Gott ausbreiten durften, ob auch wir dann sagen können: "ICH SEHE DEN HIMMEL OFFEN...?".
Wie schon alltäglich wurde auch das heutige Engagement gekrönt mit einem Mittagessen, in Maderthaner's Gastgarten. Vielen, vielen Dank an die Spender dieser Gutscheine.